Samstag 21. Februar 2026

Schnellsuche auf der Website

Abendliche Luftaufnahme über Wien mit dem Stephansdom.
iStock/Dmytro Kosmenko / Abendliche Luftaufnahme über Wien mit dem Stephansdom.

Alle sprechen von der Erzdiözese Wien, aber was meinen sie damit?

Von kleinen Landpfarren bis zu urbanen Großgemeinden spannt sich der lebendige Raum der Erzdiözese Wien. Über eine Million Menschen, tausende Engagierte und zahlreiche Pfarren gehen gemeinsam neue Wege, um den kirchlichen Auftrag in einer sich wandelnden Gesellschaft zu leben. Wer genauer hinschaut, entdeckt ein starkes Netzwerk aus Glauben, Einsatz und Zukunftsfragen.

Die Erzdiözese Wien

  • Die Erzdiözese Wien ist ein kirchlicher Großraum von 9100 km², der die Bundeshauptstadt Wien und die gesamte östliche Hälfte Niederösterreichs umfasst.
  • Sie zählt aktuell 1,039.055 Katholiken.
  • Die Bandbreite der 602 Pfarren in der Erzdiözese reicht von ländlichen Einheiten wie der kleinsten Pfarre Grafensulz (81 Mitglieder) bis zur urbanen Großpfarre zur Frohen Botschaft in Wien (13.699 Mitglieder).
  • Die drei Großeinheiten – das Vikariat Nord (Weinviertel), Stadt und Süd („Industrieviertel“) wurde auf der Wiener Diözesansynode 1969 unmittelbar nach dem II. Vatikanum gegründet.
  • Den neuen seelsorglichen Herausforderungen widmet sich der diözesane Entwicklungsprozess APG 2.1.In 139 Entwicklungsräumen suchen Pfarren der Erzdiözese Wien gemeinsam nach neuen Wegen, den Kernauftrag der Kirche zu erfüllen.
  • Allein durch die Zahl der Beschäftigten zeigt sich die Dimension des kirchlichen Engagements: Insgesamt beschäftigt die Erzdiözese Wien in ihren Kernbereichen und angeschlossenen Großorganisationen 15.412 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Zusätzlich stützen rund 75.000 Ehrenamtliche die Arbeit in Pfarren und karitativen Einrichtungen.
  • Auf dem Gebiet der Erzdiözese befinden sich drei Ausbildungsstätten für Priesteramtskandidaten: Das Priesterseminar Wien-St. Pölten-Eisenstadt in der Strudlhofgasse, Wien-Alsergrund, das diözesane Missionskolleg Redemptoris Mater in Ober St. Veit und das überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum im Heiligenkreuz.
  • Auf dem Diözesangebiet bestehen aktuell 46 männliche Ordensgemeinschaften mit 488 und 45 weibliche Ordensgemeinschaften mit 830 Schwestern.

Wer hier arbeitet

Der direkte Personalstand der Erzdiözese beläuft sich auf 2.460 Personen.

 

Diese verteilen sich auf folgende Hauptbereiche:

  • Verwaltung und Seelsorge: 888 Angestellte arbeiten in den 34 Dienststellen der Diözesanverwaltung. Darunter sind 215 hauptberufliche Seelsorger wie Pastoralassistenten, Diakone und Praktikanten.
  • Priester: 807 Priester stehen im aktiven Dienst, wobei 250 eine Pfarrleitungsfunktion ausüben. Die Priesterschaft setzt sich aus 426 Diözesanpriestern und 228 Ordenspriestern zusammen. Hinzu kommen 153 Priester im Ruhestand.
  • Basispersonal: 760 Angestellte kümmern sich in den Pfarren um Verwaltung, Kirchendienst und Pfarrkindergärten.
  • Hinzu kommen 1.412 Religionslehrer, die mit bischöflichem Sendungsauftrag tätig sind und lt. Konkordat von der öffentlichen Hand besoldet werden.

Karitative und Bildungseinrichtungen als Jobmotor

Die Mehrheit der Beschäftigten ist in den ausgelagerten Sozial- und Bildungsbetrieben tätig, die als zentrale Säulen der Kirche in der Gesellschaft fungieren:

 

Institution

Mitarbeiterzahl

Anmerkung

Caritas der Erzdiözese Wien

5.900

größter Sozialdienstleister

Haus der Barmherzigkeit

2.020

Pflege und Betreuung

St. Nikolausstiftung

1.250

betreibt rund 90 Kindergärten/Horte

Schulstiftung

910

davon 680 Lehrkräfte an Privatschulen

Hochschulstiftung (KPH)

410

davon 280 Lehrende

23 Schulen und Kindergärten in der Trägerschaft der Erzdiözese

300

für 7000 Kinder und Jugendliche

36 Schulen in Trägerschaft von Ordensgemeinschaften

17.981 Schülerinnen und Schüler 36 Ordensschulen 36 Ordensschul 36 Ordensschulen

7 Ordenskrankenhäuser und 13 Alten- und Pflegeeinrichtungen

in der Trägerschaft von Ordensgemeinschaften